Aktuelles vom Neubau unseres Verkaufs- und Produktionsgebäudes

Mehr Info über dieses Plus Energie Haus finden Sie auch unter: www.plus-energie-gewerbe-gebäude.de

Der Link funktioniert auch unter: Plus Energie Gewerbe Gebäude

 headquarters arenz

 


Holzbau in RLPDernbach, 29. Januar 2013

Es stand in: "Holzbau in Rheinland Pfalz"

Das Unternehmen der Familie Arenz hat sich auf den Handel mit Stoffen und die Herstellung von Bekleidung zur Brauchtumspftege spezialisiert. Diese interessante Marktnische umfasst weniger die üblichen Sonderangebote vom Discounter passend zur fünften Jahreszeit als vielmehr die hochwertige Ausstattung eines ganzen Hofstaats für die jeweilige Karnevals-Kampagne in den rheinischen Hochburgen. Wer weiß, was für Mammutprogramme die Würdenträger während der Saison absovieren müssen, der ahnt vielleicht, welch robuste Qualität, aber auch welche hochwertige Gestaltung da gefragt ist. Kurz gesagt: es wird eine durchaus anspruchsvolle Kundschaft bedient.
Der über die Jahre gewachsene Gebäudebestand des Unternehmens entsprach nicht mehr dem Kundenkreis und auch nicht den Erfordernissen der Produktion. Insbesondere fehlten Flächen zur wirksamen Präsentation der Ware. Daraus wuchs der Entschluss, einen Neubau auf de grünen Wiese zu wagen, der unter einem Dach alle Funktionen vom Entwurf über Produktion und Verwaltung bis hin zu Ausstellung und Verkauf vereinen sollte. Gleichzeitig sollte es sich um eine Zukunftslösung handeln, die auf Dauer niedrige Betriebskosten und die Möglichkeit späterer Erweiterungen beinhaltet.

Diesen Anforderungen entsprach am besten ein Plus-Energie-Gebäude mit einer Holzkonstruktion im Passivhausstandard.

Das dafür erworbene Gelände im Gewerbegebiet Dernbach wird von dem Neubau so genutzt, dass aufwändige Erdbewegungen und hoher Fundamentierungsaufwand nicht notwendig wurden. Die leichte Holzkonstruktion nutzt das vorhandene Gefälle zu einer technisch spektakulären Auskragung, die einen hochwertigen Präsentationsraum mit Panoramafenster zum Westerwaldhin möglich machte. Eine Fläche von 20 x 20m „schwebt" über dem Gelände und lässt den Eindruck plumper Zweckarchitektur erst gar nicht entstehen. Die damit verbundene Bauauvorgabe wurde über eine Holz-Beton-Verbund-Decke gelöst, die an das derzeig technisch machbare Limit geht. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Bathon von der Hochschule Rhein-Main für diesen Zweck aus bisherigen Erfahrungen weiterentwickelt. Die statische Herausforderung bestand u.a. darin, das Setzungsverhalten der Konstruktion voraus zu berechnen. Da Bestandteil des Ausstellungsraums eine durchgehende Glasfront ist, deren spröder Werkstoff empfindlich auf Spannungen reagiert, bedeutete dies Bauen und Planen am Limit.

Zusätzliche Herausforderung war der Ersatz sonst üblicher Stahlstützen durch solche aus Holz. Ein Glücksfall fürs Holz waren die experimentierfreudigen Bauherren, die sich voll mit allen Details identifizierten. Sie waren öfter als üblich auf der Baustelle zu sehen, legten häufig genug selbst Hand an und motivierten die gesamte Baumannschaft. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Gebäude umwirbt mit selbstverständlicher Leichtigkeit seine Besucher und trägt nirgendwo sichtbar den Charakter eines Experimentalgebäudes zur Schau.

Allen Mitarbeitern ist die Begeisterung für den neuen Arbeitsplatz ins Gesicht geschrieben. Wenn der Bauherr die Energiespartechniken erläutert und die Bilanz von solarer Stromproduktion und Verbrauch aus dem Kopf präsent hat, wird deutlich, welch hohe Identifikation damit einhergeht. Möge er noch viele Kollegen im Gewerbe damit infizieren!

 

 


 

SWR-Dreh-arenzarenz - "ein Traditionsbetrieb der Verantwortung für die Zukunft übernimmt"

 

Der SWR brachte am 18.12.2012 einen Filmbericht über geförderte Projekte des Holzbaucluster RLP. Auch unser Gebäude wurde dabei lobend erwähnt. Ein sehr interessanter Bericht, der viele Einblicke in die Arbeit des Holzbauclusters Rheinland Pfalz unter der Leitung von Hannsjörg Pohlmeyer gewährt.

Klick auf das Vorschaubild oder hier.

 

 


 

Dernbachsuedost 6Raubach, April 2011


Die arenz TEXTILHANDELS GmbH, einer der führenden Hersteller und Händler von Karnevals- und Brauchtumsbekleidung, plant seinen Firmensitz im Industriepark "Urbacher Wald" in Dernbach/Neuwied neu einzurichten.

Die rasante Expansion des Unternehmens, mit eigenem Zuschnitt und Atelier, macht einen Umzug in ein Gebäude mit vergrößerter Verkaufs- und Produktionsfläche notwendig.

Geplant ist der Bezug der neuen sehr verkehrsgünstig an der A3 gelegenen Räumlichkeiten in Dernbach/Neuwied im Frühjahr 2012. Dem Unternehmen arenz TEXTILHANDEL stehen dann bis zu 800 m² Verkaufs- und Produktionsfläche zur Verfügung. Dazu gehören auch neue Atelier- und Ausstellungsräume für die niveauvolle Präsentation der hochwertigen Produkte.

"Der Neubau ist groß genug, um die Erfolgsbilanz der vergangenen Jahre weiterzuführen", prognostiziert arenz TEXTILHANDEL Geschäftsführer Josef Arenz. „Firmen-Neubauten im Textilbereich sind nicht gerade die Regel in einer Zeit, in der ständig von Wirtschaftkrisen und Konjunkturflaute die Rede ist. Wir streben eine effizientere Kommunikation mit den früher auf verschiedenen Standorten verteilten Abteilungen an."

Im Gegensatz zu der üblichen Praxis im Gewerbebau soll das Gebäude als sehr anspruchsvolles Projekt mit beispielhaften Umweltstandards und interessanten Holzbau Details realisiert werden.

Durch die Verwendung von Holz und anderen natürlichen Rohstoffen als Baumaterial soll eine ressourcenschonende Bauweise konsequent verfolgt werden. Gleichzeitig setzt das Betriebsgebäude für Produktion und Ausstellung Maßstäbe als Energiegewinngebäude.

Der Wärmeerzeuger des Gebäudes ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, deren Energieträger Strom ist, der mittels einer Photovoltaikanlage (ca. 45 KWP) auf der ca. 900 m2 großen Dachfläche des Gebäudes erzeugt wird.

Insgesamt sorgen die Bauweise und die verwendete Energietechnik dafür, dass das Gebäude mehr Energie produziert als es verbraucht und dauerhaft rund 223 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden können.

Die freitragende Decke ist hoch innovativ und wird mit einer Holz-Beton-Verbundbauweise realisiert. Diese statisch sehr anspruchsvolle Verbundkonstruktion wird in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen Wiesbaden und Trier umgesetzt und fertigungstechnisch überwacht. Die Forschungsergebnisse sollen dazu dienen, Optimierungspotenziale aufzudecken und neue Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Holz-Beton-Verbundsystemen zu entwickeln.

efrelogoUnterstützt wird das Vorhaben Plusenergiegebäude im Gewerbebereich (Plus Energie Gebäude Gewerbe) mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" der Europäischen Union.

 

 

 

 

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